Gefahrguttransporte - Feuerlöscher Direkt GmbH

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Gefahrguttransporte

Brandschutz für Firmen

Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße

Das Europäische Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (Abkürzung ADR, von Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route) enthält besondere Vorschriften für den Straßenverkehr hinsichtlich Verpackung, Ladungssicherung und Kennzeichnung von Gefahrgut.

Wir sind Ihr Ansprechpartner wenn es um:

Persönliche Schutzausrüstung  

Die persönliche Schutzausrüstung muss jedes Mitglied der Fahrzeugbesatzung mitführen. Zur persönlichen Schutzausrüstung gehören:

eine Augenschutzausrüstung (z.B. Schutzbrille)
ein Paar Schutzhandschuhe
ein tragbares Beleuchtungsgerät
eine Warnweste.
eine Nofallfluchtmaske (nur erforderlich bei den Gefahrgutklassen 2.3 und 6.1).

oder

Feuerlöscher (Abschnitt 8.1.4 ADR)

Für die Ausstattung der Gefahrgutfahrzeuge mit Feuerlöschern ist der Fahrzeughalter verantwortlich. Folgende Vorschriften sind zu beachten:

1. Jede Beförderungseinheit mit gefährlichen Gütern muss mit mindestens einem tragbaren 2 kg Pulverlöscher der Brandklassen A, B und C und der Norm EN 3 ausgerüstet sein, um ggfs. einen Motorbrand oder Führerhausbrand zu löschen.

2. Zusätzlich sind Feuerlöscher der Brandklassen A, B und C und der Norm EN 3 (tragbare Feuerlöscher) zulässig. Wie viele mitzuführen sind, richtet sich nach dem zulässigen Gesamtgewicht (zGG) des Transportfahrzeugs:

• in Fahrzeugen bis 3,5 Tonnen zGG: 4 kg in einem oder mehreren Löschern,
• in Fahrzeugen über 3,5 bis einschließlich 7,5 Tonnen: 8 kg, wobei ein Löscher 6 kg enthalten muss,
• in Fahrzeugen über 7,5 Tonnen: 12 Kilogramm; dabei muss mindestens ein Löscher 6 kg enthalten.
• bei Beförderungen nach den Freimengenvorschriften nach Unterabschnitt 1.1.3.6 ADR (1.000 Punkte Regelung) sind die 4 kg, 8 kg oder 12 kg Feuerlöscher nicht erforderlich, jedoch ist der 2 kg Feuerlöscher Pflicht.

3. Die tragbaren Feuerlöschgeräte müssen mit einer Plombierung versehen sein, durch die sich nachprüfen lässt, dass sie nicht verwendet worden sind.

4. Die Feuerlöscher müssen in zeitlichen Abständen von längstens 2 Jahren und darüber hinaus nach jeder Benutzung von einem Sachkundigen (Brandschutzfachbetrieb) auf Funktionsbereitschaft geprüft werden. Der Name des Sachkundigen sowie Monat und Jahr der nächsten Prüfung sind auf dem Feuerlöschgerät anzugeben.

5. Es wird empfohlen, die Feuerlöschgeräte so anzubringen, dass sie für den Fahrzeugführer leicht zugänglich und stets greifbar sind und dass sie bei Bedarf ohne größeren Zeitverlust abgenommen werden können. Sie dürfen auch im Führerhaus angebracht sein. Von außen ist der Ort der Unterbringung mit einem entsprechenden Hinweißschild zu kennzeichnen.

6. Die Halterung sollte rüttelsicher und stabil ausgeführt sein. Sie sollte allen beim Betrieb des Fahrzeugs auftretenden Beanspruchungen genügen. Rüttelsicher bedeutet, dass die Feuerlöscher in ihrer Halterung nicht hin und her geschlagen werden und auch nicht durch Anstoßen aus der Haltevorrichtung herausfallen können. Des Weiteren müssen die Feuerlöscher gegen Witterungseinflüsse geschützt verstaut werden.

7. Das Personal muss mit der Handhabung der Feuerlöscher vertraut sein. Hierfür ist neben dem Fahrpersonal auch der Fahrzeughalter verantwortlich. Der Halter muss den Feuerlöscher an einem auch vom Fahrer bekannten Aufbewahrungsort unterbringen.

8. Feuerlöschgeräte sind vom Fahrzeugführer in der Beförderungseinheit mitzuführen und auf Verlangen zuständigen Personen zur Prüfung vorzuzeigen oder auszuhändigen.

Bemerkung: Die so genannten Baumarktfeuerlöscher haben für den Gefahrguttransport somit Ihre Gültigkeit verloren, da diese keine Prüfplakette haben und auch die Angabe zum Sachkundigen fehlt!


 
 
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